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Leiser Betrieb rund um die Uhr

Als Norgips die Gelegenheit erhielt, den Volvo L90 Electric in einer Produktionsumgebung zu testen, die rund um die Uhr in Betrieb ist, herrschte zunächst eine gewisse Skepsis. Fragen zur Batteriekapazität, zur Betriebsdauer und zum Ladevorgang standen vor der Inbetriebnahme der Maschine im Mittelpunkt.
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Nach einer ausgedehnten Testphase ist das Fazit eindeutig: Der elektrische Radlader hat die Erwartungen sowohl hinsichtlich der Leistung als auch des Bedienkomforts und der Wirtschaftlichkeit übertroffen.

Was hat Sie dazu bewogen, einen elektrischen Radlader zu testen?

„Wir wurden von Volvo CE kontaktiert, da das Unternehmen die Maschine unter Dauerbetriebsbedingungen testen wollte.“ „Zunächst waren wir skeptisch, was die Batteriekapazität und das Laden anging, wollten aber gleichzeitig vor unserem nächsten Maschinenersatzzyklus, den wir alle zwei Jahre durchführen, mehr über elektrische Maschinen erfahren“, sagt Ole Reidar Warp, Produktionsleiter bei Norgips.

Die Maschine übernahm einen erheblichen Teil des Dieselverbrauchs in der Produktion, wo ein herkömmlicher Radlader normalerweise zwischen 6 und 10 Liter Diesel pro Stunde verbraucht.

Wie war Ihre Erfahrung?

Laut Warp legte sich die Skepsis schnell, sobald die Maschine in Betrieb genommen wurde.

„Was uns am meisten überrascht hat, war, wie wenig Probleme das Aufladen tatsächlich bereitet hat.“ Wir mussten noch nie wieder auf eine Dieselmaschine umsteigen, weil die Batterie leer war. „Die Maschine eignet sich sehr gut für chargenweise Abläufe mit einer Nachfüllung zwischen den Arbeitszyklen.“

Der Volvo CE L90 Electric wurde in erster Linie zum Zuführen von Rohgips in die Produktion eingesetzt, aber auch zum Transport von Materialien, für Verladearbeiten, zur Abfallentsorgung und in gewissem Umfang zur Schneeräumung. Die Bediener hoben insbesondere den geringen Geräuschpegel, das schnelle Ansprechen der Hydraulik und den hohen Komfort hervor.

„Sie ist schneller und leiser als die Dieselmaschine. Außerdem können wir nachts mehr arbeiten, da der Geräuschpegel für die Nachbarn in der Nähe deutlich geringer ist“, sagt Warp.

Ein echter Aha-Effekt

Für Norgips war die Testphase ein echter Aha-Effekt in Bezug auf elektrische Baumaschinen. Geringere Emissionen, niedrigere Kraftstoffkosten und ein verbessertes Arbeitsumfeld machen elektrische Radlader zu einer attraktiven Option für zukünftige Investitionen.

„Tatsächlich möchten bereits mehrere Bediener die elektrische Maschine zurückhaben. Das sagt schon einiges über unsere Erfahrung aus“, fasst Warp zusammen.

Über Norgips, Norwegen

  • Anzahl der Mitarbeiter: 140 bei Norgips – 90 in Norwegen – 44.000 in der Knauf-Gruppe
  • Anzahl der Maschinen: 3 Volvo Radlader
  • Hauptgeschäftstätigkeit: Herstellung von Gips

Teil der Knauf-Gruppe. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweiten Emissionen bis 2032 um 50 % zu senken. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, seinen CO2-Fußabdruck zu verringern, und betrachtet daher die Elektrifizierung als eine wichtige Maßnahme.

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