Kundenberichte

Bergbau auf Spitzenniveau

03.07.2025
Das Programm Volvo Site Simulation spielt eine entscheidende Rolle in einem familiengeführten Granat-Bergbauunternehmen.
Knickgelenkter Dumper Volvo A40G in einem Barton-Bergwerk

Quelle: Spirit Magazine
Von Carol Cassidy

Das Bergbau-Familienunternehmen Barton nahm seinen Anfang im Jahr 1878 mit dem Abbau von Granat, einem Mineral, das für seine Härte und scharfen Kanten bekannt ist.

Damals arbeiteten die Bergleute mit Spitzhacken, Schaufeln und Dynamit. „Früher wurde von Hand gebohrt, die Löcher wurden mit Dynamit geladen, die Lunte angezündet – und dann rannte man los“, sagt Chief Operating Officer Chuck Barton. „Heute geht das viel ausgefeilter. Wir verfügen über 3D-Modelle, damit wir die Lagerstätte verstehen und effizient an den Granat gelangen können.“

Sein Ururgroßvater, Unternehmensgründer Henry Hudson Barton, begann seine Laufbahn in einem Juweliergeschäft. Der dunkelrote Edelstein Granat war eines der Mineralien, mit denen er sich beschäftigte. Später heiratete Barton in eine Familie ein, die einen Schleifmittelbetrieb führte.

„Im Jahr 1878 bestand alles aus Holz. Man brauchte ein besseres Schleifmittel für Sandpapier“, so Barton. „Mein Ururgroßvater erinnerte sich an seine Erfahrungen mit Granat – wie hart er war und wie scharfkantig.“

Barton erzählt, dass sein Vorfahre recherchierte und in den Adirondack Mountains im Bundesstaat New York auf ein reiches Granatvorkommen stieß. „Am Ende kaufte er einen ganzen Berg“, sagt Barton.

Früher setzten die Arbeiter Pferde, Fuhrwerke und im Winter Schlitten ein, um das Granaterz zur Weiterverarbeitung abzutransportieren. Heute bedienen sie hochmoderne Maschinen von Volvo Construction Equipment, um weitaus größere Mengen Granaterz auszuheben, zu laden und zu transportieren.

Chuck Barton und sein Team entschieden sich mithilfe eines modernen Computerprogramms namens Site Simulation für die Investition in Volvo-Maschinen. Eric Yeomans, Produktmanager bei Volvo CE, arbeitete eng mit den Barton-Mitarbeitern zusammen, um den hochdetaillierten, computergestützten Bericht samt Simulation zu erstellen.

ECHTDATEN AUS DER PRAXIS
Die Simulation analysiert standortspezifische Daten und bildet das einzigartige Gelände jedes Einsatzortes ab. Zu den Ergebnissen gehören animierte Darstellungen der Baustelle sowie Informationen über die dort vorgeschlagenen Maschinen im Einsatz. Die Animationen veranschaulichen die Maschinen bei der Arbeit, während die daraus resultierenden Berichte Maschinendaten wie Taktzeiten, Kraftstoffverbrauch, Betriebs- und Wartungskosten sowie künftige Anforderungen aufzeigen.

„Im Fall von Barton war die Simulation ziemlich komplex, da sie vier verschiedene Fahrwege mit unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen, Steigungen, Neigungswinkeln, Kurven und sogar Schlaglöchern umfasste. Wir nutzten GPS, um die Fahrweginformationen präzise zu erfassen“, so Eric Yeomans. Zudem wurden standortspezifische Angaben wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Arbeitszeitpläne, Materialdichte und weitere
relevante Informationen berücksichtigt.

Nach der Auswertung der Daten sprach Kevin Fish, Steinbruchleiter bei Barton, gerne eine Empfehlung für die Volvo-Maschinen aus. „Das war für uns äußerst aufschlussreich“, sagt Fish. „Es zeigte uns, wie wir uns mit den neuen Volvo-Maschinen im heutigen Betriebsumfeld verbessern können und welche Möglichkeiten sich für die Zukunft eröffnen.“

Die Simulation lieferte Prognosen darüber, wie sich das Minengelände kurz- und langfristig entwickeln würde.

Fish erklärt: „Die Ausrüstung erfüllt unsere aktuellen Anforderungen – mit etwas zusätzlicher Kapazität – und deckt auch unsere zukünftigen Ziele ab. Site Simulation war definitiv ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidungsfindung.“

Gebietsverkaufsleiter Jeffery Osborne vom Volvo CE-Händler Vantage Equipment erklärt, dass Site Simulation ihm dabei half aufzuzeigen, wie Barton optimal von Dumpern profitieren kann. Osborne schlug für Barton die vollgefederten Dumper Volvo A40G vor, da sie sich an die spezifischen Härten des jeweiligen Einsatzortes anpassen.

„Beim vollgefederten Dumper von Volvo“, so Osborne, „handelt es sich beim Vollfederungssystem um eine aktive Niveauregulierung – jedes Rad verfügt über einen Hydraulikzylinder, der mit einem Druckspeicher verbunden ist. Die Hydraulikzylinder heben das Fahrzeug an und passen die Federung kontinuierlich an die Nutzlast an. Der Druck in den Zylindern dient dazu, die Nutzlast über das integrierte Wiegesystem zu überwachen. Jedes Rad besitzt einen eigenen Hydraulikzylinder und bewegt sich unabhängig. Das sorgt für ein wesentlich ruhigeres Fahrverhalten. Es schont die Maschine, den Antriebsstrang und vor allem den Fahrer.“
Ein Volvo-Bagger belädt einen A40G-Dumper für Barton
WEGWEISENDER KOMFORT
Colby Gage, Maschinenführer am Barton-Standort, berichtet: „Früher hatten wir alte Starrrahmen-Muldenkipper. Sie hatten keine Federung und schleuderten einen förmlich aus dem Sitz. Die knickgelenkten Dumper von Volvo laufen ruhig, und in der Kabine ist es leise. Sie federn alles ab und passen sich während der Fahrt an. Man bleibt sicher im Sitz.“ Gage bediente vor Ort auch die Bagger Volvo EC480E und EC700C. Er beschreibt ihre Bewegungen als „flüssig, angenehm und harmonisch“.

Osborne betont, dass ein Großbagger definitiv die richtige Wahl für die Beladung der Dumper war. „Nach den Sprengungen gibt es Überkornmaterial, das nicht durch den Brecher passt“, erklärt er. „Wir konnten nachweisen, dass sich dieses Überkorn mit dem EC700C leichter aussortieren und beiseitelegen lässt.“

Neben dem ruhigen Betrieb spielten für Barton bei der Investitionsentscheidung für Volvo CE-Maschinen noch weitere Faktoren eine Rolle. Auch die Finanzierung war ein wichtiger Aspekt.

Paul Voutrin, District Finance Manager bei Volvo Financial Services, wirkte an der Ausarbeitung eines Leasingvertrags mit, der genau auf die Anforderungen von Barton zugeschnitten ist – einschließlich Wartung und flexibler Konditionen auf Basis der Betriebsstunden. „Sie wissen jeden Monat genau, welche Kosten anfallen, inklusive der regulären Serviceintervalle. Alles ist in der Leasingrate enthalten. Das ist unkompliziert und bietet Planungssicherheit.“

Voutrin erklärt, dass die Finanzierung angesichts veränderter Marktanforderungen und einer unberechenbaren Wirtschaft komplexer geworden sei. Die aktuellen Bedingungen „erfordern flexiblere Leasingoptionen und kreativere Ideen, um besser auf die Kunden einzugehen und sie bei ihren Investitionen zu unterstützen“.
Volvo A40G beim Gesteintransport für Barton Mining
ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
Sicherheit war ein weiteres wichtiges Kriterium bei Bartons Maschinenentscheidung. „Wann immer man eine neue mobile Maschine anschafft, erhält man auch die neueste Technologie – seien es Rückhaltesysteme, Warnsysteme oder Rückfahrkameras; Technologie, die zugegebenermaßen etwas mehr kostet“, sagt Barton. „Aber dafür ist es ein sichereres Fahrzeug für den Fahrer und die Menschen in seiner Umgebung. Bei den Volvo-Maschinen waren die Sicherheitsfunktionen für uns schlicht herausragend.“

Da sich das Unternehmen seiner ökologischen Verantwortung bewusst ist, spielten laut Barton auch Kraftstoffeffizienz und Abgasqualität eine entscheidende Rolle. „Zweifellos tragen diese Volvo-Maschinen zu unseren Umweltzielen bei.“

Barton fährt fort: „All diese Faktoren führten letztlich zu einer Entscheidung, die uns leichter fiel als gedacht. Volvo hat wirklich überzeugt. Das Wartungsprogramm von Volvo mit allen Extras, das flexible Finanzierungsangebot, der Sicherheitsaspekt – die Volvo-Maschinen haben ganz klar das Rennen gemacht.“

Barton baut auch heute noch in den Adirondacks Granat für Schleifmittel ab und verarbeitet ihn weiter. Im Laufe der Zeit hat die Familie Barton das Geschäft auf neue Märkte, Produkte und Anwendungen ausgeweitet. Das Unternehmen produziert und vertreibt Granat heute vor allem für das Wasserstrahlschneiden und als Strahlmittel.

Barton ist seinem Ururgroßvater dankbar, dass er das Familienunternehmen gegründet hat, und möchte dessen Andenken ehren, indem er ein florierendes Unternehmen an die nächste Generation weitergibt. „Es erfüllt einen mit großem Stolz, Teil dieses Unternehmens zu sein“, sagt Barton. „Damit einher geht auch die enorme Verantwortung, das Unternehmen im Einklang mit der Familie wachsen zu lassen. Ich glaube, mein Ururgroßvater würde staunen, wo das Unternehmen heute steht und wie sich Märkte und Technologie entwickelt haben. Er wäre wohl ziemlich überrascht, was aus dem Betrieb geworden ist, den er vor 138 Jahren gegründet hat.“
barton
Fotos von Dan Bigelow

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