Schneller als der Blitz von Kitz… - Pressemitteilungen : Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH
01.06.2013 

Schneller als der Blitz von Kitz…



hwkGruppenbild mit Kitz Horn: Geschäftsführer der hwk Hartsteinwerk GesmbH, Dkfm. Ing. Richard Cervinka mit Josef Thaler, dem Leiter der Werkstätte (links) und dem Fahrer Karl-Heinz Widauer vor dem  Volvo L220G. Blick in die High-Tec-Kabine – ein High-Tech-Arbeitsplatz mit viel Komfort



Übergabe eines Volvo Radladers L220G an Hartsteinwerk Kitzbühel GesmbH

Dkfm. Ing. Richard Cervinka, Besitzer der hwk – Hartsteinwerk Kitzbühel GmbH, ist dafür bekannt, keine halben Sachen zu machen.
Er bestellte einen Volvo Großradlader L220G, der so überkomplett ausgestattet wohl einzigartig ist. Die hohen Erwartungen in diese Baumaschine hat der Lader nicht nur unter Beweis gestellt, sondern deutlich übertroffen. Wo unter anderem mit einem kleineren Radlader einer anderen Marke nur 16 km/h gefahren werden konnte, schafft der L220G auf der gleichen steilen Straße 23 km/h bergauf…und ist damit schneller als einst der Blitz von Kitz.

hwk – Hartsteinwerke Kitzbühel GesmbH
Der Diabas-Tagebau wurde von Dipl. Ing. Franz Cervinka im Jahr 1955 auf Betreiben der ÖBB gegründet. Diabas zählt zu den Vulkangesteinen (Magmatite) und ist durch die Umwandlung 500 Millionen Jahre alter basaltischer Lava entstanden. Diabas wurde bereits in der Steinzeit für die Herstellung von Werkzeugen und Waffen verwendet. Extreme Druckfestigkeit und Zähigkeit gehören zu seinen wichtigsten Eigenschaften. Im Tagebau werden hier jährlich ca. 430.000t brechfähiges Material und ca. 80.000t diverser Schüttmaterialien verkauft. Dazu der gut informierte hwk Geschäftsführer der zweiten Generation Dkfm. Ing. Richard Cervinka: „In industrialisierten Ländern liegt der jährliche Bedarf an mineralischen Stoffen bei ca. 12 Tonnen pro Einwohner. Das ergibt für Österreich hochgerechnet einen Jahreswert von etwa 100 Mio. Tonnen! Zwar liefern wir auch heute noch bis zu 100.000t Bahnschotter im Jahr an die ÖBB, aber Produkt- und Leistungsangebot haben sich über mit der Zeit massiv erweitert. Neben Edelsplitten für den hochwertigen Straßenbau werden auch Sande und Splitte für die Betonerzeugung, Grobsteine, Feinsand und Füller angeboten. Für den Flüsterasphalt auf der Inntalautobahn wurde zum größten Teil unser hwk-Material verwendet.“ Besonders zu erwähnen ist BIO-LIT, ein fein vermahlenes Gesteinsmehl, das mit Cervinkas einziger Diabas-Mühle Europas produziert und weit über die Grenzen Österreichs hinaus europaweit exportiert wird. Dieses Lava-Urgesteinsmehl trägt wesentlich zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft bei. Firmengründer Franz Cervinka investierte in den späten 80er-Jahren in den Bau dieser Gesteinsmühle. Die Anlage repräsentiert heute einen Wert von rund 8 Mio. Euro! Nicht zu vergessen ist auch der positive Einsatz von Diabas-Sand in der Landwirtschaft. Dabei sind Transporte bis Holland oder Ungarn keine Seltenheit.

Etwa 50 Mitarbeiter/innen sind bei hwk beschäftigt wobei auf dem firmeneigenen Grundstück weitere Firmen angesiedelt sind, wodurch viele zusätzliche Dauerarbeitsplätze für die Region geschaffen wurden. Richard Cervinka: „Der technische und wirtschaftliche Fortschritt seit 1955 war einzigartig in der Geschichte des Bergbaus. Werde ich heute nach dem Erfolgsrezept gefragt, so sind guter Stein und moderne Technik eine wichtige Grundlage. Der neue Volvo Radlader L220G hat uns schon in den ersten Tagen mit Leistungswerten überrascht, die sogar unsere anspruchsvollen Erwartungen übertroffen haben.“ Recycling als weiteren Geschäftszweig, Auftragsarbeiten in der hauseigenen Werkstätte und eine Betriebstankstelle für Kunden dokumentieren einen ausgereiften Unternehmergeist.

Volvo L220G mit überkompletter Ausstattung
Es kommt selten vor, dass ein Radlader praktisch mit allen verfügbaren Extras ausgeliefert wird: Achsölkühlung inklusive Umkehrlüfter, CDC Lenk- und Fahrschaltung, Turbo II-Filter, mwt-Wiegeeinrichtung Pfreundt WK-50S, mit Drucker WK50 und Wiegekartenhalter, elektrisch verstellbare und beheizte Spiegel, separate Geräteverriegelung, Motor-Vorwärmung, Schutzabdeckung mit Gitter für die beiden Hauptscheinwerfer, Dieselheizung, CB-Funk mit Freisprecheinrichtung, Zusatzgegengewicht für den Materialumschlag, eine speziell angefertigte Rückverladeschaufel von Winkelbauer, mit einem Schaufelinhalt von über 7,0 m³ oder 11 t gewogener Inhalt (Splitt 2/5). Ein firmeninternes Beladesystem mit Touchscreen in allen Ladern, das W-LAN gesteuert Informationen über das Wunschmaterial und Sollmenge von der Brückenwaage automatisch direkt in den Lader liefert und in weiterer Folge auch in die Kundenrechnung einbezieht darf im L220G natürlich auch nicht fehlen. So bekommt ein Lkw-Fahrer den Lieferschein, ohne auszusteigen, ins Fahrerhaus geliefert. Als ein Ergebnis von Vergleichstests vor Ort hat sich das bessere Drehmoment des L220G herausgestellt. Stolz darauf, sich aktiven Umweltschutz auf hohem Niveau leisten zu können, fügt Richard Cervinka hinzu: „Ein überzeugendes Argument war für uns auch die Umweltfreundlichkeit dieses Großladers. Der Motor des L220G, der bekanntlich den Abgasvorschriften Euro IV/Tier IIIB entspricht, produziert mit seinem selbstregenerierenden Dieselpartikelfilter ein Minimum an Feinstaub. Neben dem Fahrerkomfort und seinem günstigen Spritverbrauch zählt aber auch der Faktor Werterhalt, denn einen hohen Wiederverkaufswert muss man bei einer Investition dieser Größe allemal berücksichtigen.“

Jährlich wird der L220G etwa ein Drittel der Jahresproduktion von 510.000t, also 170.000t Material manipulieren. Abgesehen von temporären Vertretungen wird mit der Maschine nur ein Fahrer, Karl-Heinz Widauer, fahren. Und der neue Radlader steht mit einer Reihe weiterer Volvo Baumaschinen im Einsatz: ein Hydraulikbagger EC460CL, sowie einige Volvo Radlader und Volvo Dumper verschiedener Typen und Serien. Gute Ersatzteilversorgung und Kundenbetreuung durch Josef Fankhauser sorgen für Zufriedenheit. Dazu der Leiter der Werkstätte Josef Thaler: „Da wir eine betriebseigene Werkstätte auf hohem Niveau betreiben – immerhin umfasst unser Fuhrpark an die 40 Transportfahrzeuge und Baumaschinen – besuchen uns Volvo Mechaniker eher selten, eben nur dann, wenn ganz spezielle Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen.“ Für den L220G wurde das Volvo eigene Telematiksystem CareTrack aktiviert.

Dkfm. Ing. Richard Cervinka abschließend: „Die erste Tonne Oberndorfer Diabas wurde im März 1956 gefördert. 50 Jahre sind zwar in der Sprache der Geologen kaum der Rede wert, doch für ein Familienunternehmen sind 5 Jahrzehnte ein Zeichen für Bestand und Verlässlichkeit. Die Gewinnung von Diabas wird hier im Werk Oberndorf noch über Jahrzehnte möglich sein und somit sehen wir die Investition in den Volvo Radlader L220G als einen wichtigen Schritt zur Sicherung und nachhaltigen Weiterführung unseres Produktionsstandortes.“