Kundenberichte

Volvo L120 Electric bewährt sich im anspruchsvollen winterlichen Sägewerksbetrieb

Erstellt am 12.05.2026
Bearbeitet am 28.09.2026
Maschinentests müssen anspruchsvoll und praxisnah sein, um aussagekräftig zu sein. Als der neue Volvo L120 Electric bei Fiskarheden Trävaru AB in Schweden getestet wurde, waren die Bedingungen besonders fordernd: raues Winterklima, Betrieb rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche und rund 30 verschiedene Fahrer.
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„Bislang funktioniert es gut – eigentlich sogar sehr gut“, sagt Fredrik Grönberg, Instandhaltungsleiter bei Fiskarheden.

Das Engagement von Volvo Construction Equipment im Bereich der Elektrifizierung erstreckt sich mittlerweile auch auf mittelgroße Maschinen. Ende letzten Jahres wurden die Radlader L90 Electric und L120 Electric auf der Baumesse Load Up North vorgestellt. Sie bieten die gleiche Leistung wie ihre Diesel-Vorgänger. Die Maschinen sind über Swecon Rental auch als Mietlösung verfügbar.

Doch wie bewähren sie sich im harten Arbeitsalltag eines strengen schwedischen Winters? Dieser Frage ging Fiskarheden in Dalarna nach, eines der größten und modernsten privaten Sägewerke Schwedens. Im vergangenen Jahr erreichte das Sägewerk einen bedeutenden Meilenstein und produzierte über seine Sortierlinie mehr als 400.000 Kubikmeter Fertigware.

Fiskarheden Trävaru AB erzeugt große Mengen an Hackschnitzeln und Sägemehl, die rund um die Uhr von Lkw abgeholt werden.

Fiskarheden Trävaru AB erzeugt große Mengen an Hackschnitzeln und Sägemehl, die rund um die Uhr von Lkw abgeholt werden.

Im Betrieb fallen jährlich große Mengen an Nebenprodukten an – rund 470.000 Kubikmeter Hackschnitzel und nahezu 330.000 Kubikmeter Sägemehl. Diese Materialien werden täglich rund um die Uhr von etwa 30 Lkw abgeholt und für verschiedene Anwendungen wie Fernwärmekraftwerke und Pellethersteller in der gesamten Region weitertransportiert.

Schnee und Minustemperaturen

Zuvor nutzten die Lkw-Fahrer einen herkömmlichen dieselbetriebenen Radlader zum Verladen von Sägemehl und Hackschnitzeln. Seit Anfang dieses Jahres wird jedoch in Zusammenarbeit mit Volvo CE und Swecon ein L120 Electric getestet.

„Es ist äußerst spannend, diesen Test mitten im Winter bei Schnee und Minusgraden durchzuführen. Genau diese realen Bedingungen braucht man, um sich ein ehrliches Bild davon zu machen, wie sich Elektromaschinen in der Praxis schlagen“, sagt Fredrik Grönberg von Fiskarheden.

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Fredrik Grönberg ist Instandhaltungsleiter bei Fiskarheden Trävaru AB.

Der Test konzentriert sich auf Funktionalität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass rund 30 verschiedene Fahrer den elektrischen Radlader bedienen.

„Ja, es ist anspruchsvoll, aber bislang funktioniert es gut. Wir haben den Fahrern natürlich klare Anweisungen gegeben – eine der wichtigsten ist, dass die Maschine an den Energiespeicher Volvo PU500 angeschlossen werden muss, sobald der Batteriestand unter 50 Prozent fällt, und dass die Kabinenheizung nach dem Einsatz immer eingeschaltet werden sollte“, so Fredrik Grönberg.

Der Vorteil von Elektromaschinen

Fredrik Grönberg ist davon überzeugt, dass Elektrifizierung dort sinnvoll ist, wo die Einsatzbedingungen stimmen – und die Verladung von Hackschnitzeln und Sägemehl im Sägewerk in Fiskarheden ist ein solches Beispiel.

„Die elektrische Maschine passt hier optimal. Die Arbeitszyklen sind kurz – eine Dieselmaschine hätte nicht einmal Zeit, auf Betriebstemperatur zu kommen. Die Nullemissionen und die niedrigen Betriebs- und Wartungskosten der Elektromaschine sind natürlich ebenfalls große Vorteile.“

Fällt der Ladezustand unter 50 %, wird der Energiespeicher Volvo PU500 angeschlossen.

Fällt der Ladezustand unter 50 %, wird der Energiespeicher Volvo PU500 angeschlossen.

Was sagen die Fahrer?

Das Feedback der Fahrer fällt bislang positiv aus. Viele von ihnen fahren zum ersten Mal eine elektrische Maschine, darunter auch Elin Martinsson und Martina Olsson Fredrik von Lima Bilfrakt.

„Es fühlt sich immer etwas ungewohnt an, eine neue Maschine zu bedienen, bevor die Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut übergegangen sind. Der L120 Electric ist schnell und reagiert direkt – ich bin sicher, dass ich mich sehr schnell daran gewöhnen werde“, sagt Lina.

Martina stimmt zu: „Ja, man muss die Hebelbewegungen etwas feinfühliger ausführen, aber das ist reine Gewöhnungssache. Der Komfort im Volvo gefällt mir sehr gut, besonders die automatische Einstellung der Luftfederung des Sitzes.“

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Laden eines Volvo L120 Electric bei Fiskarheden Trävaru AB.

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