Thomas Vogt aus Deutschland Volvo-Fahrerclubs 2012 - Pressemitteilungen : Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH
11.10.2012 

Thomas Vogt aus Deutschland gewinnt die Endausscheidung des europäischen Volvo-Fahrerclubs 2012



Trotz teilweise winterlichen Witterungsbedingungen in der SBS-Kiesgrube bei Genk in der belgischen Provinz Limburg konnte nichts die Stimmung bei der europäischen Endausscheidung des Fahrerclubs von Volvo Construction Equipment (Volvo CE) dämpfen.

 

Dieser Wettbewerb wurde am Wochenende mit viel Kampfgeist ausgetragen. Letztlich triumphierte der Deutsche Thomas Vogt, der sich den europäischen Titel und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro in einem spannenden Wettbewerb holte.

Europäisches Finale in Belgien

 

„Bis zur Verkündung bei der Preisverleihung wusste ich nicht, dass ich gewonnen hatte“, sagt Thomas Vogt, der bei der auf den Eisenbahnbau spezialisierten Firma H. Klostermann in Hamm, Deutschland, Radlader und Bagger fährt. „Jemand hat mir gesagt, ich müsse dieses Jahr einfach gewinnen, weil der Wettbewerb 1998 erstmals in Deutschland ausgetragen wurde und ich seit vielen Jahren Mitglied im Fahrerclub bin. Dieses Jahr nehme ich zum vierten Mal teil. Als Zweiter und Dritter war ich dem Sieg schon zweimal nahe. Leider habe ich mir letztes Jahr den Daumen gebrochen und durfte nicht teilnehmen, aber dieses Mal habe ich es geschafft!“

 

Ein Treffen der Besten

Der Fahrerclub beruht auf eine Reihe von nationalen Wettbewerben, die oftmals im Zusammenhang mit Messen oder Vorführungen stattfinden, wo Können und Präzision der infrage kommenden Fahrer geprüft werden. Die Gewinner dieser nationalen Wettbewerbe nehmen dann an der nächsten Stufe des Wettbewerbs teil, den europäischen Endausscheidungen.

 

Seit 1998 ist der Wettbewerb immer beliebter geworden. Inzwischen nehmen neun europäische Länder daran teil. Die 25 Finalisten stammen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Italien und Tschechien. Sie alle mussten sich zuerst in den Regionalausscheidungen ihrer Länder qualifizieren, um sich dann im Laufe des Finales in drei verschiedenen Disziplinen auf jeweils einer anderen Volvo-Baumaschine zu bewähren. Um ihr fahrerisches Können zu prüfen, waren bei jeder Aufgabe Wissen, Genauigkeit, Geschwindigkeit und Gerätekontrolle gefordert.

 

Als Erstes stand eine Aufwärmrunde in einem MCT125C-Kompaktlader auf dem Programm, um die Reihenfolge der Startplätze der ersten Disziplin festzulegen. Ein Wasserbehälter wurde in die Schaufel der Maschine gestellt, und die Fahrer mussten einen Geländeparcours bewältigen, bei dem so wenig Wasser wie möglich verschüttet werden durfte. Bei jedem Schwall Wasser, der aus dem Behälter schoss, war ein lautstarkes Raunen seitens der Zuschauermenge zu vernehmen.

Volvo-Fahrerclub Finale 2012

 

Die 1. Disziplin bestand darin, mit Hilfe eines Kompaktbaggers vom Typ EC35C ein Kabel im Boden freizulegen, welches unter einem blauen Markierungsband mit Volvo-Logo versteckt war. Bei dieser Übung kam es auf Sorgfalt, Präzision und Abschätzungsvermögen der Fahrer an.

 

In der 2. Disziplin kam ein L90G-Radlader zum Einsatz. Hier wurden die Geschwindigkeit und das räumliche Vorstellungsvermögen der Fahrer geprüft.

 

Bei der 3. Disziplin musste mit einem EC220D-Bagger ein Graben gezogen werden, bei dem die Genauigkeit mit einem Holzwinkel gemessen wurde. Bei allen Disziplinen ging es um die schnellste Zeit, und für Fehler bei jeder Aufgabe wurden Zeitstrafen verteilt.

Bagger EC220D bei der 3. Disziplin

 

„Es geht um eine Mischung aus Geschwindigkeit und Präzision, die die Fahrer in Einklang bringen müssen“, sagt Mike Humphrey, Vice President Marketing von Volvo CE für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. „Man merkt gleich den Unterschied, wenn ein Fahrer eine Maschine bedient, mit deren Umgang er bereits vertraut ist. Geschwindigkeit und Präzision bei der Bewältigung der zu lösenden Aufgaben sind wesentlich höher. Einige der Fahrer zeigten herausragende Leistungen und beeindruckten die Zuschauer.“

 

Obgleich Thomas Vogt 2012 ein würdiger Gewinner war, sind die Zweit- und Drittplatzierten heiße Konkurrenten für nächstes Jahr. Mike Feldsien, ebenfalls aus Deutschland, wurde knapp Zweiter und Robert Bekink aus den Niederlanden folgte auf dem dritten Platz.

 

Der Fahrerclub hat mehr als 9.000 Mitglieder. Zu den Vorteilen des Clubs gehören der freie Messeeintritt, Werksbesichtigungen und vergünstigte Konditionen beim Erwerb von Merchandising-Artikeln. 

Oktober 2012

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

 

Thorsten Poszwa                                                                  

Marketing & Communications Manager                                          
Volvo Construction Equipment Germany GmbH    

Adalperostr. 80                                                                                                        
D-85737 Ismaning, Deutschland      

 

Tel: +49 89 944 664 - 230                                        
E-Mail: thorsten.poszwa@volvo.com