30.04.2013

Technologien für mehr Kraftstoffeffizienz



by PRESSEINFORMATIONEN

Die Ingenieure von Volvo Construction Equipment entwickeln intelligente Transportsysteme (ITS), die bei bestimmten Anwendungen den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 % senken und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen können.

Technology unlocks fuel efficiency 

Die Betreiber von Baumaschinenfuhrparks legen großen Wert auf Kraftstoffeffizienz. Deshalb arbeiten hunderte von Ingenieuren im Technologiebereich von Volvo Construction Equipment (Volvo CE) an intelligenten Lösungen, damit die Maschinen möglichst wenig verbrauchen. Ein Bereich der technischen Entwicklungen ist die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) und zwischen Maschine und Infrastruktur (M2I).

„Eines unserer neuen technischen Projekte ist die drahtlose Kommunikationstechnologie der Maschine“, so Peter Wallin, Leiter der Forschungsabteilung bei Volvo CE. „Indem wir die Maschinen intelligenter machen und es ihnen ermöglichen, miteinander zu 'reden', können wir bei gleichbleibender Produktivität die Kraftstoffeffizienz und Sicherheit erhöhen und die Betriebskosten senken. Bis jetzt haben wir den Bereich Steinbrüche und Kiesgruben und Straßenbau untersucht – aber diese Technologie kann überall eingesetzt werden, wo Volvo-Maschinen arbeiten.“

Flottenoptimierung

Volvo CE hat in Tests berechnet, welche Kraftstoffeinsparungen durch M2M-Kommunikation bei knickgelenkten Dumpern im Segment Steinbrüche und Kiesgruben möglich wären. Im Projekt wurde ein von einem Bagger beladener Dumper untersucht, der Felsen zum Brecher transportiert. Die Maschine war zur Überprüfung des Verbrauchs mit einem internen Messsystem ausgerüstet. Der Dumper wurde von verschiedenen Fahrern mit konstanter und variabler Geschwindigkeit gefahren, mit unterschiedlich langen Leerlaufzeiten und mit und ohne Anhalten unterwegs. Die Tests ergaben, dass der Dumper bei zu schnellem Fahren zum Brecher vor dem Entladen warten musste, wobei der Kraftstoffverbrauch bis zu 30 % höher lag als beim Fahren mit konstanter Geschwindigkeit und genau abgestimmtem Ankunftszeitpunkt.

„Neben unseren Tests im schwedischen Braås haben wir auch Kundenstandorte besucht und untersucht, wie die Maschinen eingesetzt werden“, so Wallin weiter. „Die Arbeitsabläufe sind nicht optimiert, und meistens gibt es keine Vorgaben, wann die Dumper am Brecher eintreffen sollen. Oft werden die Maschinen mit Maximalgeschwindigkeit gefahren, aber sieht man sich die Leerlaufzeiten an, ist das nicht immer nötig. Wenn die Maschinen stillstehen und auf das Entladen warten, verschwenden sie Zeit und Geld. Mit M2M-Kommunikation weiß der Fahrer genau, wann er am Brecher ankommen und wie schnell er dabei fahren soll. Durch eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit und Leerlaufzeit können Kraftstoffverbrauch und Verschleiß der Maschine verringert werden. Außerdem wird so ein effizienter Strom von Maschinen sichergestellt.“

Zukunftsausblick
„In der nächsten Projektphase werden wir dem Fahrer Informationen – zum Beispiel zur Sollgeschwindigkeit und Ankunftszeit – in der Kabine bereitstellen“, erklärt Wallin. „Diese Informationen unterstützen die Fahrer und leiten sie zu sparsamem Betrieb an. Dies könnte in Zukunft auch in Form von Headup-Displays und anderen innovativen Techniken geschehen. Wenn alle Maschinen an einem Arbeitsplatz mit dieser Technologie ausgerüstet sind, können sie mit einem zentralen Kontrollpunkt wie dem Tablet-Computer des Bauleiters verknüpft werden und so die Effizienz der Flotte erhöhen. Die Ergebnisse dieses Projekts werden bestimmen, ob, wann und wie diese Technologie auf dem Markt eingeführt wird.“

Aktive Sicherheit
„Ein unbestrittener Vorteil intelligenter Maschinen ist die Möglichkeit, aktive Sicherheitsfunktionen einzuführen“, so Wallin abschließend. „Volvo hat sich zum Ziel gesetzt, die Unfälle mit seinen Maschinen auf Null zu reduzieren. Zukunftstechnologien wie die M2M-Kommunikation werden zur Erreichung dieses Ziels beitragen. Indem wir zum Beispiel die M2M-Kommunikationstechnologie mit einem automatischen Bremssystem kombinieren, könnten wir Zusammenstöße zwischen zwei Volvo-Maschinen verhindern. Wenn die Arbeiter außerdem mit einem drahtlosen Beamer oder Sender ausgerüstet werden, könnten die Maschinen sogar Unfälle mit Menschen vermeiden.“
 

Ende.

 

April 2013

 

Text: Charlie Ebers

 

Bildunterschrift: Die Vernetzung von Baumaschinen mit M2M-Kommunikationstechnologie an einem zentralen Kontrollpunkt ermöglicht eine Effizienzsteigerung der Fahrzeugflotte.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.volvoce.com/press

Oder wenden Sie sich an:

 

Elisabet Altin

Director, Communication Technology

Volvo Construction Equipment

Tel.: +46 470 387809

E-Mail: elisabet.altin@volvo.com

 

Charlie Ebers

SE 10

London

Tel.: +44 207 107 2016

E-Mail: ebers@se10.com

Druckerfreundliche Version